Akademie für nonverbale Kommunikation

Die Idee der Akademie für nonverbale Kommunikation

Die digitale Transformation der Gesellschaft wirkt sich vielseitig auf unseren beruflichen Alltag aus. Ganz wesentlich ist die Digitalisierung von Arbeitsprozessen. Was jedoch auch nicht unterschätzt werden darf: Grenzen innerhalb von Abteilungen werden fließender, Mitarbeitergespräche haben sich geändert und die Komplexität unseres beruflichen Alltags hat sich erhöht.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Beruf ist die Kommunikation. Und mit der Digitalisierung noch mehr. Aber nicht immer sagen wir das, was wir meinen. Missverständnisse, Lügen und Abwehrhaltungen lassen sich aus der Sprache nicht erkennen. Nonverbale Signale geben uns ein wichtiges Hilfsmittel an die Hand, um unser Gegenüber zu lesen. Mehr als 10.000 nonverbale Signale gibt es. Sie spiegeln unser Denken und unsere innere Haltung in unserer Körpersprache wider. Gestik, Körperhaltung und Mimik sind nur einige dieser Signale. Und wer seine Mitarbeiter lesen kann, ist klar im Vorteil.

In der Akademie für nonverbale Kommunikation werden Sie alle wichtigen Aspekte der nonverbalen Kommunikation kennenlernen. Sie werden lernen wie Sie Körpersprache, Mimik und Mikroausdrücke lesen. Sie erfahren zudem wie Sie durch nonverbale Kommunikation Ihre eigene Wirkung und Präsenz positiv beeinflussen können. Auch die Psychologie und Neurologie unserer Kommunikation wird ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung.

Mehr Erfolg im Beruf

Nutzen Sie die Chancen nonverbaler Kommunikation für Ihren beruflichen Erfolg. Ob als Bereichsleiter, Abteilungsleiter, Verkaufsleiter oder Personalleiter. Sichern Sie sich den Vorteil des Wissens um die Möglichkeiten nonverbaler Signale im Umgang mit Menschen – auch für sich selbst, um sich noch besser zu präsentieren. Je früher Sie anfangen, desto besser. Auch wenn Sie diese Positionen noch nicht erreicht haben. Diese Ausbildung hilft Ihnen garantiert dabei, Ihre gewünschte Positionen im Unternehmen zu sichern. Punkten Sie bei Ihrem Chef durch eine Ausbildung mit der Sie qualifiziert genug sind, Führungspositionen auszuführen. Das bringt Ihnen nicht nur mehr ansehen im Unternehmen, sondern auch die Aussicht auf ein höheres Gehalt.

Nonverbale Kommunikation – Die Schokoladensoße auf dem Vanilleeis

Sie nutzen täglich nonverbale Kommunikation. Egal ob bewusst oder unbewusst. Es ist Ihnen absolut nicht möglich, nicht zu kommunizieren. Diese Tatsache lässt sich auf eine ganz einfache Regel zurückführen. Alles was wir denken, wirkt sich auf unseren Körper aus. Und so sehr Sie auch versuchen werden, Ihre schlechte Laune zu verbergen, es wird Ihnen nicht zu 100% gelingen.

Wieso ist das so? Wir haben sehr früh zwar gelernt, welche Gestiken und Mimik uns gesellschaftlich in einem bestimmten Kontext weiterbringen und welche eher weniger förderlich sind. Doch sind dies bewusste Handlungen und oft nur antrainiert und nicht ehrlich. Der größte Teil der nonverbalen Kommunikation findet unbewusst statt und lässt sich nur schwer kontrollieren ohne künstlich oder aufgesetzt zu wirken.

Es gibt tausende nonverbale Signale, die alle je nach Kontext auch unterschiedliche Bedeutungen haben können. Aber keine Panik. Sie müssen nicht alle tausende Signal auswendig lernen, denn ein großer Teil nonverbaler Signal hat keine Bedeutung. Wir reden hier von etwa hundert Signalen, die für uns als Körperleser von Bedeutung sind. Und auch hier haben wir lange überlegt, wie man das Lesen von Körpersprache noch vereinfachen kann.

Das Modell von Behagen und Unbehagen (erstmals im Buch von Joe Navarro gelesen) ist eine Methode, die Aufschluss über das Befinden einer Person anhand der Körpersprache gibt. In erster Linie geht es nicht darum die Bedeutung einzelner nonverbaler Signale festzulegen, sondern lediglich darum, ob die Person sich wohl oder unwohl fühlt.

Neben der Körpersprache in der nonverbalen Kommunikation gibt es auch die Mimik und die Mikroausdrücke. Der Unterschied ist einfach. Mimik ist all das, was Sie bewusst steuern können. Man benutzt es oft zur Täuschung oder Steuerung eines Gespräches. Dazu gehört das aufgesetzte lächeln, wenn die Schwiegermutter zu besuch ist oder dieses verachtende Grinsen, wenn sich Ihr dummer Freund über Sie lustig macht. Auch das künstliche hochreißen der Augen, welches erstaunen ausdrücken soll, wenn Onkel Willi zum gefühlt hundertsten Mal die gleiche Geschichte erzählt.

Mikroausdrücke hingegen sind unbewusste Gesichtszuckungen, die den wahren und aktuellen Gefühlszustand einer Person wiedergeben. Unabhängig von Herkunft oder Kultur lassen diese sich in sieben Basisemotionen unterteilen. Die Merkmale der Basisemotionen sind bei jedem Menschen auf der Welt gleich. Man unterteilt die Emotionen in Freude, Trauer, Wut, Verachtung, Ekel, Überraschung und Angst. Mikroausdrücke sind ein wichtiger Bestandteil der Lügenerkennung.

Nonverbale Kommunikation lügt nie

Alles was wir denken wirkt sich auf unseren Körper aus. Ja ich weiß. Der Satz kommt Ihnen bestimmt schon zu den Ohren raus, aber ich kann es nicht oft genug betonen. Auch wenn wir lügen, spiegelt sich das in unserer nonverbalen Kommunikation. Es ist unvermeidlich und hilft Ihnen dabei, Lügner schnell zu entlarven. Es gibt zwar kein eindeutiges Anzeichen einer Täuschung, aber bestimmte Verhaltensmuster zeigen sich häufig dann, wenn jemand versucht Sie zu täuschen.

So sehr jemand es auch versucht, er wird nie eine Lüge körpersprachlich verbergen können. Ausgenommen sind notorische Lügner, aber dazu später mehr. Christian Morgenweck ist Experte für Lügenerkennung und hat sieben Schritte zum Entlarven einer Lüge herauskristallisiert. Ganz wichtig ist dabei die Baseline, also das normale Verhalten einer Person. Man vergleicht dies dann später mit dem Verhalten während einer Äußerung. Weicht das Verhalten ab, kann man eine Veränderung feststellen, welche dann wiederum Rückschlüsse auf den Wahrheitsgehalt zulassen.

Außerdem sind Körpersprache, Mikroausdrücke, Stimmlage sowie gesprochener Inhalt Bestandteil seiner Methode. Aber auch körperliche Merkmale und drei Emotionen die bei Lügnern häufig auftreten spielen eine wichtige Rolle. Man muss zum Lügenerkennen nicht sonderlich schlau sein, nur clever. Einen Großteil des Erfolges hängt von den richtigen Fragen ab und der Beobachtungsgabe.

Mehr zum Thema Lügen erkennen finden Sie unter www.christian-morgenweck.com

Nonverbale Kommunikation – charismatischer werden

Stellen Sie sich vor, Sie könnten in den Kopf Ihres Gesprächspartners schauen. Sie wissen auf anhieb was er gerade denkt oder fühlt. Sie merken sofort ob er sich wohl oder unwohl fühlt. Ob er gut oder schlecht gelaunt ist. Ob er nervös oder entspannt ist. Um wie vieles leichter könnte die Kommunikation zwischen Ihnen beiden sein. Es ist für Sie nun einfach, verständnisvoller auf Ihren Gesprächspartner einzugehen. Nicht nur das. Sie zeigen nicht nur Verständnis, sondern auch echtes Interesse. Was glauben Sie, was wird Ihr Gesprächspartner von Ihnen denken?

Natürlich wird er Sie für sympathischer halten. Was Sie natürlich auch sind. Aber im Wesentlichen haben Sie nur seine nonverbale Kommunikation gelesen und sind darauf eingegangen. Einfach oder? Und ich verrate Ihnen noch etwas. Man hält Sie nicht nur für sympathischer und charismatischer, man hält Sie auch für kompetenter. Drei Fliegen mit einer Klappe.

Mit nonverbaler Kommunikation einen kühlen Kopf bewahren

Wie bereits geschrieben, wirkt sich alles was wir denken auf unseren Körper aus. Sind wir gestresst, haben Angst oder fühlen uns bedroht, dann wirkt sich auch dieser Gedanke auf den Körper aus. Wir neigen dann dazu, sogenannte Beruhigungsgesten auszuführen. Beruhigungsgesten sind, wie der Name schon sagt, Gesten die dazu beitragen uns zu beruhigen.

Das streichen der Wange, das durchfahren der Haare, das wackeln mit dem Bein oder das reiben der Hände sind solche Gesten. Im Grunde geht es darum, durch Bewegung überschüssiges oder unnötiges Adrenalin abzubauen. Durch Berührungen der Haut wird ein wohltuendes Gefühl ausgelöst, welches ebenfalls dazu beiträgt Stress abzubauen.

Natürlich gibt es die ein oder andere Möglichkeit, subtile Beruhigungsgesten zu nutzen und sich anzutrainieren, diese auch zu nutzen oder in den Alltag einzubauen. Bei Vorträgen, man soll es kaum glauben, bin auch ich noch nervös. Doch ich habe die Beruhigungsgesten so geschickt eingebaut, dass es niemand merkt und es trotzdem natürlich aussieht.

Eines kann ich Ihnen aber jetzt schon versichern. Beruhigungsgesten lassen sich niemals zu 100% abstellen. Das würde auch absolut keinen Sinn machen. Aber wie gesagt gibt es die Möglichkeit, die Unsicherheit, die Angst oder den Stress geschickt zu verbergen.